ein Bild aus einer Hundefabrik irgendwo in Osteuropa
Möchten Sie einen Welpen aus einer solchen "Zucht"? Könnten Sie damit leben, dass die Mutter Ihres Welpen hier vor sich hinvegetiert? Eines ist sicher, hier gibts die Welpen zu Dumpingpreisen.
Sicher ist auch, mit jedem Kauf eines der bedauernswerten Tierchen, auch Mitleidskauf, werden diese "Züchter" bestärkt weiter zu machen und immer mehr Welpen zu produzieren.
Sie retten nur, wenn Sie NICHT kaufen!!

Befreiungsaktion von Käfighunden
Hauptsache sie nimmt noch auf!!
Die Welpen sind sicher günstig zu kaufen. Und bestimmt werden sie gewaschen, bevor sie mit 5 Wochen weggenommen werden!
Geiz ist manchmal eben nicht geil!!
Warum sind Menschen bereit für ein Auto, Motorrad, Boot etc tausende von Euros auszugeben, obwohl diese seelenlose Dinge nur ein paar Jahre halten und dann ersetzt werden, gegen ein neues Spielzeug, wieder für tausende von Euros??
Die uns nicht lieben, vertrauen, trösten und sich uns bedingungslos ausliefern??
Und warum darf ein Hund, der für viele Jahre, jedenfalls länger als ein Auto oder sonst irgendein Luxus, ein Familienmitglied ist, den wir lieben, der uns liebt und annimmt wie wir sind, mit allem zufrieden ist, hauptsache er ist bei uns, nichts kosten oder so wenig wie möglich?
In der Anschaffung, beim Futter, beim Tierarzt? Während das teuerste Öl ins Auto gekippt wird, die Politur von Hand gemacht werden muss und bei jedem Geräusch die Werkstatt aufgesucht wird?
Das Scheckheft des Autos ist lückenlos, und der Impfausweis??
Ein wunderschönes süsses vertrauensseeliges Hundebaby, bestens sozialisiert, kerngesund, mit EU-Ausweis und Ahnentafel, aber bitte zum Dumpingpreis???
Da stimmt doch etwas nicht, oder??
Frankreich: Aus hygienischen Gründen sind nicht mal Decken erlaubt!
aus einer "vorbildlichen" deutschen Zucht mit Home Page und immensen Welpenpreisen:
60 x 120 cm, Europalettengrösse, in der Welpen bis zu ihrem Auszug in ein neues Heim leben müssen!! Hier in Deutschland! Sauberer, besseres Futter, aber trotzdem Käfighaltung,!
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Dem Tode geweihtBillig-Hunde aus Osteuropa
Mit großen Augen blickt der Labradorwelpe aus dem Kofferraum auf. 150 Euro soll der Kleine kosten, sonst droht ihm der sichere Tod, sagt der Verkäufer auf einem
Wiener Supermarktparkplatz. Fast jeder Tierfreund greift bei dem Hund zum Schnäppchenpreis zu. Der Handel mit billigen Rassehunden aus Osteuropa ist für die Händler ein boomender Markt.
Die Tiere stammen nach Angaben von Experten aus riesigen Zuchtfabriken etwa in Rumänien oder Ungarn, sind gequält, krank, psychisch gestört und nicht geimpft. Mit der
Erweiterung des Schengen-Abkommens und dem Wegfall der Grenzkontrollen Ende Dezember wird der Handel mit der Ware Hund weiter aufblühen, befürchten Tierschützer. Als erstes Land hat Österreich
reagiert und zu Beginn des neuen Jahres den Handel mit Tieren auf öffentlichen Plätzen verboten. Da die Hunde auch im Internet angeboten werden, versprechen sich die Tierschützer jedoch von dem neuen
Gesetz nicht allzu viel.
"Die Kontrollen waren schon vorher schlecht, mit der Schengen-Erweiterung fallen sie völlig weg", sagt Philipp Strohm von der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" in
Österreich. Obwohl die Einfuhr der Hunde ohne die von der EU vorgeschriebenen Impfungen, einem Chip und einem Heimtierpass illegal sei, würden die Händler fast nie aufgehalten. Bis zu 30
Hunde-Lieferungen mit zig Tieren im Kofferraum gehen seinen Schätzungen nach täglich allein über die österreichische Grenze. "In Deutschland ist das Problem mindestens genauso groß", sagt
er.
Unüberlegter Kauf mit ernsten Folgen
Der Schnäppchenpreis und das niedliche Welpengesicht verführen viele Menschen, beim Wochenendeinkauf auf dem Supermarkt-Parkplatz mal eben unüberlegt ein Hundebaby
mit einzupacken, bestätigen Züchter. "Die Tiere kosten nur ein Zehntel des normalen Preises", sagt die Sprecherin des österreichischen Kynologenverbandes, Katja Wolf. Während künftige Herrchen oder
Frauchen bei einem seriösen Händler beispielsweise für einen kleinen Golden Retriever zwischen 1.500 und 2.000 Euro ausgeben müssten, sei der Ostimport bereits für 150 Euro zu haben.
Doch mit dem Tier zum Discountpreis kommen auch die Probleme: "Die Hunde bringen Krankheiten wie Staupe nach Österreich, die es hier kaum noch gegeben hat", sagt ein
Wiener Amtstierarzt. Die Behandlung der meist kranken Tieren koste dann mehr, als der Besitzer für einen gesunden Hund hätte zahlen müssen. Da die Welpen in den Zuchtfabriken außerdem kaum Kontakt zu
Menschen hatten und viel zu früh von der Mutter getrennt wurden, reagieren sie in ihrer neuen Heimat oft ängstlich-aggressiv. Als Folge landen viele nach wenigen Tagen in den immer voller werdenden
Tierheimen. "Es ist traurig, mit wie wenig Verstand sich die Leute oft einen Hund kaufen", sagt Strohm.
Von den Import-Welpen erleben nur wenige ihren ersten Geburtstag. Nach Schilderung der Züchterin sehen die Händler die Hunde als reine Ware, die es so billig wie möglich
zu produzieren gilt: "Wenn eine Hündin es nach mehreren Würfen nicht mehr bringt oder Komplikationen bei einer Geburt hat, wird sie mit den Welpen schlichtweg entsorgt", sagt Wolf. Auch die übrig
gebliebenen Tiere nach einer Verkaufstour im Kofferraum werden ihrer Schilderung nach umgebracht: "Der Hund ist für die Händler nur etwas wert, solange er niedlich und klein ist - und das ist er eben
nur wenige Wochen lang nach der Geburt."
Von Miriam Bandar, dpa
Hottt-Dog´s
Franz. Bulldoggen
aus dem
Wuppertal
